Wellness

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WellnessDas aus dem Englischen stammende Wort „Wellness“, das in unserer Sprache mehr und mehr einen Trend beschreibt, der eine riesige Industrie verschiedenster Sparten nach sich zieht, bedeutet im Grunde eigentlich „Wohlbefinden“. Genau darum geht es, um das zu steigernde Wohlbefinden der Menschen, bei all den Produkten, Therapien, Kuren und Entspannungsmethoden, die sich unter dem Begriff Wellness versammeln. Viele semi-medizinische Bereiche finden sich darunter, Ernährungsarten, Körperpflege und auch rein verschönernde Maßnahmen wie Kosmetikbehandlungen und vieles mehr, alles was dazu führen soll, dass man sich wohler in der eigenen Haut fühlt.

Ayurveda als ganzheitliche Wellness

Ayurveda zum Beispiel, obwohl es sehr viel mehr ist als Teil des Wellness-Trends, wird gern und oft in diesem Zusammenhang genannt. Ayurveda ist eine ganzheitliche, aus Indien stammende Ernährungs- und Lebensweise, die sich an den drei sogenannten Doshas, den Haupttypen orientiert und mit Ölmassagen arbeitet. Kuren sind eine beliebte Form, dem oft stressigen Alltag zu entfliehen, und wer eine solche nicht wegen Erschöpfung oder chronischer Krankheit vom Arzt verschrieben und damit von der Kasse erstattet bekommt, der gönnt sich vielleicht zwischendurch einen Wellnessurlaub in der Beautyfarm oder im Wellnesshotel (oder zumindest ein kleines Wellness-Wochenende mit der besten Freundin – besser als nichts!). Im Gegensatz zu anderen Reisen dreht sich hier wohl alles um die Pflege des eigenen Körpers, mit Massagen, Fitness-Übungen and entsprechenden Geräten und mit geschulten Trainern, einem Besuch im Solarium zur sanften Bräunung der Haut, Besuchen in der Sauna zur Entschlackung und zur Förderung des Immunsystems, und, was viele ganz besonders genießen, das Bad im Whirlpool, warmes sprudelndes Wasser wird zur puren Entspannung und Inbegriff von Wellness.

Was gehört noch zur Wellness?
Doch nicht nur der Körper, auch der Geist will entspannt sein – einfach mal Zeit für sich alleine haben, spazieren gehen, lesen, schwimmen in den heilkräftigen Wassern einer Therme und die Seele baumeln lassen – auch das gehört zur Wellness. Yoga, aktive Muskelentspannung oder autogenes Training können dabei helfen, müssen aber nicht sein – die freie Zeit allein oder mit einer vertrauten Person fern ab vom Alltagsstress genügen oft schon. Die wahre Kunst ist es wohl, „Wellness“ als Prinzip ins tägliche Leben zu integrieren – das bewusste Genießen des gegenwärtigen Moments, die kleinen schönen Momente wahrnehmen, sich etwas Kleines, Schönes gönnen. Damit könnte „Wellness“ im Hier und Jetzt beginnen.

Ein Wellnesstag zu Hause

Ein Wellnesswochenende in einem tollen Hotel mit allerlei Behandlungen ist ein schönes Erlebnis. Doch oft haben wir nicht die Zeit oder das nötige Kleingeld um uns einen solchen Aufenthalt leisten zu können. Es gibt allerdings Alternativen und so kann ein Wellnesstag zu Hause ebenfalls einen erholsamen Effekt haben. Der Traum vom Luxusaufenthalt in einem Fünf-Sterne-Hotel lässt sich leider nicht immer erfüllen. Zu oft fehlt die Zeit, das Geld oder man findet keine Möglichkeit, die Kinder bei jemandem unterzubringen. Dennoch muss man nicht auf Wellness verzichten, denn auch in den eigenen vier Wänden kann man sich seine ganz persönliche Entspannungsoase schaffen.

Massagen und Wellnessdrinks

Nehmen Sie sich einen Tag frei, sorgen Sie dafür, dass der Nachwuchs bei den Großeltern untergebracht ist, und gönnen Sie sich einen Wellnesstag zusammen mit ihrem Partner. Beginnen Sie mit einer entspannenden Massage. Lassen Sie sich auf Ihren Schlafsessel fallen und bitten sie Ihren Partner, mit kreisenden Bewegungen Nacken und Rücken zu massieren. Anschließend ist es Zeit für einen Wellnessdrink. Pürieren Sie zum Beispiel Mango oder Ananas und vermischen Sie diese mit Buttermilch und Grapefruitsaft. Genießen Sie zu dieser Vitaminbombe ein paar süße Sünden in Form von Schokolade. Um wirklich entspannen zu können, sollten Sie es immer bequem haben. Sitzsäcke bieten den nötigen Komfort, haben Sie jedoch gerade keinen Sitzsack zur Hand, dann machen Sie es sich auf dem Sofa gemütlich.

Bäder mit ätherischen Ölen – die perfekte Entspannung

Nach der Massage geht es nun ins Bad. Hier sollten bereits Duftkerzen aufgestellt sein, die den ganzen Raum in einen angenehmen Duft tauchen. Suchen Sie einen zu den Duftkerzen passenden Badezusatz aus. Ätherische Öle sind eine gute Wahl, geben Sie diese aber nie pur in das Badewasser. Um Hautreizungen zu vermeiden, sollten die Öle stattdessen mit etwas Honig oder Sahne vermischt und erst dann ins Badewasser gegeben werden. Legen Sie sich ein zusammengerolltes Handtuch in den Nacken, wenn Sie in die wohlige Wärme des Bades abtauchen. Das entspannt die Nackenmuskulatur und sorgt dafür, dass sie nicht mit steifem Hals aus der Wanne steigen. Die Temperatur des Bades sollte 35 Grad nicht übersteigen, genießen Sie das warme Wasser für 20 Minuten. Nach dem Bad ist es Zeit für eine pflegende Gesichtsmaske. Reinigen Sie ihr Gesicht gründlich und tragen Sie anschließend die Maske auf. Es gibt viele tolle Rezepte für Gesichtsmasken, sodass jeder Hauttyp bedient werden kann. Für normale Haut reicht zum Beispiel schon eine Maske aus einer halben Banane und einem Teelöffel Honig. Nach zwanzig Minuten können Sie die Gesichtsmaske wieder abnehmen, tragen Sie anschließend eine Feuchtigkeitscreme auf. Und zum Abschluss des Tages, sollten Sie sich von Ihrem Partner lecker bekochen lassen und den Abend gemeinsam bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

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