von Kopf bis Fuß

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Die Körperpflege ist von je her ein Bedürfnis des Menschen und dienst in erster Linie der Vermeidung von Krankheiten, durch übermäßige, gefährliche Keime. Nachgewiesen ist, dass bereits zu Zeiten des Neandertalers die Hygiene eine bedeutende Rolle spielte (Zähneputzen mit Ästen), wenn auch untergeordneter als zur heutigen Zeit. Je nach Kultur spielt der Geruch eine große Rolle und kann bisweilen eine Nase irritieren, egal welche Kulturen aufeinander treffen. Die Kosmetikindustrie hat sich nach der Erfindung (7tes Jahrhundert) und anschließender Massenproduktion der Seife ab dem 19ten Jahrhundert stetig weiterentwickelt, um die Attraktivität und Gesundheit des Menschen zu fördern. Während heute noch in Teilen unserer Erde Menschen unter unhygienischen Zuständen leiden und oft an den Folgen sterben, ist dies in den Industrieländern kaum noch ein Thema.

Die Körperpflege

Körperpflege umfasst nicht nur die Pflege der Haut, sondern auch die Maniküre, Pediküre, Haarpflege (Barthaare) und Zähne. Tägliches Duschen oder Baden ist nicht unweigerlich ein Standard von hygienischem Verhalten, denn die Haut braucht auch Zeit sich selbst zu regenerieren. Die Körperpflege beginnt deshalb kontinuierlich an den Stellen, wo Bakterien am meisten ihren Spaß haben, - in den Hautfalten. Es würde im Grund genügen, sich täglich ein- bis zweimal an diesen Stellen zu waschen, ohne gleich den gesamten Körper mit Duschgel zu entfetten. Körperpartien täglich zu reinigen ist deshalb wichtig, aber die Haut sollte nicht überstrapaziert werden durch übermäßiges waschen.

Nach der Reinigung

Nach der Körperwäsche ist es sinnvoll der Haut Feuchtigkeit und Fett zurückzugeben und sie entsprechend einzucremen. In der Regel benötigen dünne Hautstellen (Schienenbein) mehr Fett, als Bauch oder Po. Unter den Nägeln bilden sich an Füßen und Händen gleichermaßen Bakterien, die regelmäßig entsorgt sein sollten, um keine Krankheiten zu entwickeln. An den Füßen (seltener an den Händen) kann schnell ein Nagelpilz entstehen, der nur mit entsprechenden Salben und Sprays eingedämmt werden kann. Vorbeugen heißt, die Füße, die einen ein Leben lang tragen mit Sorgfalt zu umgarnen und liebevoll zu pflegen. Bei der Pediküre ist neben der Hornhaut und Schmutzentfernung auch die Rückfettung wichtig, damit der Fuß geschmeidig bleibt.

Die Hände, die unser Schaffen begleiten sollten ebenfalls regelmäßig bekurt werden. Nach jedem Händewaschen Handcreme zu verwenden ist deshalb recht sinnvoll. Um die Handinnenflächen nicht zu sehr einzufetten (kann störend sein), darf man gerne die Handrücken gegeneinander reiben und die Handinnenfläche außen vor lassen. Verletzungen die auch während einer Maniküre entstehen können, sollte sofort mit Desinfektionsmittel behandelt werden, damit keine unangenehmen Keime eindringen. Die Zähne täglich mindestens ein- bis zweimal gründlich putzen sorgt nicht nur für angenehmen Atem, sondern entgegnet unerwünschter Karies.

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