Peeling

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Die menschliche Haut stellt das größte Sinnesorgan dar und bedarf deshalb auch einer ganz besonderen Pflege. Eine besondere Art der Hautpflege stellt ein Körperpeeling dar, dass bei jeder Art von Hauttyp angewendet werden kann. Mit dem Auftragen des Körperpeelings wird die Haut angenehm stimuliert und von unnötigem Ballast gereinigt. Dazu zählen vor allem abgestorbene Hautzellen, die bei der täglichen Körperpflege nicht vollkommen entfernt werden können. Da es kein Geheimnis ist, das die menschliche Haut schneller verhornt, je älter der Mensch wird, sollten sich ein Körperpeeling Menschen eines jeden Alters gönnen.

Nicht zu oft peelen!

Durch das vermehrte Abstoßen von Hautzellen gerät die Haut aus ihrer natürlichen Balance und es kann sich unter Umständen sogar ein leichter Grauschleier auf der Oberfläche der Haut bilden. Durch das Vorhandensein von abgestorbenen Hautzellen auf der Hautoberfläche können Pflegeprodukte wie Körpermilch oder pflegende Lotionen können selbst nach einem warmen Vollbad nur schwer in die Haut eindringen. Deshalb sollte jeder Mensch seiner Haut ab und zu einmal ein Körperpeeling gönnen. Ein Körperpeeling verhilft der Haut innerhalb von kürzester Zeit zu einem neuen strahlenden Aussehen und die Haut fühlt sich danach wieder samtweich an. Ein Körperpeeling bewirkt also eine tiefe Reinigung der Haut, die zusätzlich regeneriert und stimuliert wird. Durch das Auftragen eines Körperpeelings dringen verschiedene Enzyme und in die Hautoberfläche ein, die in der Lage sind vorhandene Proteine sanft aus der Hautoberfläche zu lösen. Ein jedes Peeling bringt also für die Haut einen leichten Schäleffekt, bei dem abgestorbene und bereits verhornte Hautzellen entfernt und eine gesunde Bildung von neuen Zellen ausgelöst wird. Dadurch erfolgt eine porentiefe Reinigung der Haut, die danach geschmeidig und zart wirkt. Da alle überschüssigen Hautschuppen durch ein Körperpeeling entfernt werden können, werden stumpfe oder raue Hautstellen sehr bald der Vergangenheit angehören. Nach dem Abspülen des Peelings mit lauwarmem Wasser wird sofort ein sichtbar glätteres Hautbild spürbar sein.

Das Peeling

Selbst bei jungen Menschen und einer empfindlichen Haut wird deshalb ein Körperpeeling ein- bis zweimal in der Woche empfohlen. Für diese sanfte Tiefenreinigung der Haut können verschiedene Peelings verwendet werden, die im Handel angeboten werden. Auch natürliche Peelings, die selbst zubereitet werden, haben sich für ein gesamtes Körperpeeling sehr gut bewährt. Während ein Gesichtspeeling für viele Menschen bereits zu einer lieben Gewohnheit geworden ist, steht ein Körperpeeling dem leider noch immer hinterher. Dabei benötigt nicht nur die Gesichtshaut eine intensive tägliche Pflege, sonder auch die Haut des restlichen Körpers sollte in Hinsicht auf eine effektive Pflege nicht vergessen werden.

Peelings - Unterstützung für die Regeneration strapazierter Winterhaut

Zu jeder Gesichtsbehandlung gehört auch ein Peeling, welches abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Erneuerung der Haut ankurbelt. Ungefähr einmal in der Woche sollte man seine Haut mit einem kompletten Pflegeprogramm verwöhnen, damit sie auch im Winter zart bleibt. Denn trockene Heizungsluft und frostige Kälte strapazieren die Haut bis aufs Äußerste.

Was bringt ein Peeling?

Herkömmliche Peelingmittel, welche man in der Drogerie oder Apotheke kaufen kann, haben drei verschiedene Wirkungen. Ihre erste Aufgabe ist es, die abgestorbenen Hautzellen aus der oberen Hautschicht abzulösen. Zudem fördern Peelings die Durchblutung. Peelings, welche Zucker- oder Salzkristalle enthalten, ritzen die Haut an, sodass die Reparatur der Haut beschleunigt wird und neue Hautzellen produziert werden. Das Ergebnis ist eine glatte, weiche Haut, welche nach der Behandlung andere Wirkstoffe leichter aufnehmen kann. Zusätzlich wird die Haut durch die Anwendung eines Peelingmittels elastischer und die Poren werden verfeinert. Dass oberflächliche Peelings starken Hautunreinheiten und Falten entgegenwirken, stimmt leider nicht. Möchte man etwas gegen diese tun, so sollte man sich lieber an einen Dermatologen wenden. Radikales und häufiges Peelen ist jedenfalls keine Lösung, denn es kann sich sogar negativ auf das Hautbild auswirken. Schließlich dient die obere Hautschicht als Schutzschild gegen Umwelteinflüsse. Wird zu oft gepeelt, so bringt man die Haut aus dem Gleichgewicht und es werden immer mehr Hautschüppchen gebildet. Des Weiteren ist die Haut im Gesicht und am Dekolleté so empfindlich, dass es durch aggressive Mittel schnell zu Hautirritationen kommen kann. Dies passiert vor allem dann, wenn man Mittel mit vielen chemischen Stoffen verwendet.

Peeling selber machen

Reagieren Sie allergisch auf chemische Peelingmittel? Mischen Sie sich einfach selber ein wirksames Mittel zusammen! Denn selbstgemachte Peelings aus natürlichen Stoffen sind nicht nur wesentlich sanfter zu ihrer Haut, sondern sie sind zudem auch weitaus günstiger. Am schnellsten geht die Zubereitung eines Mandelpeelings. Mischen Sie einfach zwei bis vier Esslöffel Naturjoghurt mit ebenfalls zwei bis vier Löffeln geriebener Mandeln zusammen und fügen Sie zuletzt einen Teelöffel Honig hinzu. Jene Zutaten müssen zu einem Brei zusammengemischt werden, bevor sie dann großzügig auf Gesicht und Dekolleté aufgetragen werden können. Der Brei muss nun einige Minuten lang sanft mit den Fingern einmassiert werden, dann spült man ihn einfach mit warmem Wasser wieder ab. Durch die im Joghurt enthaltene Milchsäure wird die Haut tiefengereinigt und abgestorbene Hautschüppchen werden abgelöst. Die Mandeln gewährleisten dabei die mechanische Wirkung, wobei das Mandelöl gleichzeitig die Haut nährt. Der Honig dient dazu, die Haut zu beruhigen und die Bildung von neuen Hautzellen zu unterstützen.

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