Naturhautpflege selber machen

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HautpflegeHautpflege selbst gemacht!
Naturhautpflege selber zu machen erfordert eine gewisse Grundausstattung sowie Zeit und Geduld.

Zur Grundausstattung zum Selber machen von Naturhautpflege gehören:

- eine Waage, die auf 1 g genau misst
- ein Messlöffel mit 2,5 ml Fassungsvermögen
- feuerfeste Glasgefäße, die direkt auf dem Herd erhitzt werden können, oder Marmeladengläser, die im Wasserbad erhitzt werden sollten
- Rührstäbe
- Glasrührstäbe sind hitzebeständig und lassen sich leicht reinigen
- ein Thermometer mit einem Messumfang von 100 °C
- ein Plastikspatel sowie - neue oder ausgespülte Cremepöttchen und Flaschen.

Bei der Herstellung eigener Naturhautpflege ist es wichtig, die Arbeitsutensilien abzukochen oder mit Alkohol (70%) zu desinfizieren. Wasser, das für die Rezepte von Naturhautpflege benötigt wird, sollte abgekocht werden.

Eine selbst gemachte Hautpflege
Eine Creme lässt sich aus 15 g beliebigem, jedoch relativ geruchsneutralem Speiseöl und 4 g Tegomuls (ein pulverförmiger Emulgator) herstellen, indem man dies auf 65-68 °C erhitzt (hierbei entsteht die Fettphase) und 60 ml Wasser mit der gleichen Temperatur unter ständigem Rühren dazugibt. Zum schnelleren Abkühlen die Creme in ein Wasserbad stellen und permanent rühren. Erst hierbei wird die Masse cremig. Zur Konservierung 8 Tropfen Paraben K hinzugeben, die Creme hält sich dann etwa 3 Monate. Wahlweise kann als Konservierungsstoff auch Grapefruitkernextrakt verwendet werden.

Sollte eine selbst gemachte Creme nach dem Abkühlen immer noch sehr flüssig sein, kann es unter Umständen helfen, diese einfach über Nacht in den Kühlschrank zu stellen. Viele Cremes dicken hierbei noch nach. Möchte man nach Herstellung dieser einfachen Creme eine Hautpflege mit Duft oder besonderen Wirkstoffen selber machen, sollte man unbedingt darauf achten, keine verflüssigenden Stoffe zu verwenden und diese erst in die abgekühlte Creme zu mischen.

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