Kuren und Therapien

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Kur und TherapieWas ist eine Kur? Spricht man mit Bekannten oder Verwandten, dann stellt man oft fest, dass auch im eingen Bekanntenkreis eine Kur aktuell ist oder war. Generell kann unter Kur positive Beeinflussung zur Kräftigung der Gesundheit verstanden werden. Daher kann man gewisse Kuren auch zu Hause durchführen. Dazu gehört beispielsweise ein Fastenkur zum Abnehmen. Auf denen wird ein Ernährungsplan bzw. Diät ausgearbeitet. Dennoch gibt es Kurorte und Heilbäder, die für Kurgäste vorgesehen sind. Die Anwedungsmöglichkeiten und Ausrichtungen von Kurorten und Kurbädern sind sehr vielseitig und sollten nach eigenem Anliegen ausgewählt werden.

Was versteht man unter einer Kur?

Das Kuren ist allerdings schon eine sehr alte Heilmethode, die angeblich schon im Mittelalter angewandt wurde. Heilende Quellen sollten die Kranken von ihren Leiden erlösen oder diese zumindest lindern. Ein sehr alter und berühmter Badeort ist das englische Städtchen Bath. Die alten Quellen kann man immer noch zu besichtigen. Eine reine Badekur, die also im wesentlichen ein Urlaub darstellen, muss allerdings heutzutage finanziell selbst getragen werden. Kuren, die erstattet werden, also solche die der Gesundheitsvorsorge, -förderung oder der Rehabilitation dienen, sind anderer Natur und entsprechen keinem Urlaub. Diese Kuren werden verschrieben. Kuren finden gewöhnlich in sogenannten Kurorten bzw. Heilbädern statt, Orte, die bestimmte Wasser- oder Luftqualitäten aufweisen müssen. Also eine gewisse Reinheit der Luft mit gesundheitsfördernden Bestandteilen oder Thermalquellen vorweisen können. Ein gutes Beispiel dafür ist das tote Meer mit seinem extremen Salzgehalt, der sich sehr positiv bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder dergleichen auswirkt.

Wer erhält eine Kur?

Die andere Möglichkeit sind speziell dafür ausgestattete Rehabilitationszentren. Kuren werden in der Regel für Patienten mit chronischen oder akuten Krankheiten verschrieben. Sie eigenen sich aber auch als Maßnahme der Rehabilitation nach Unfällen oder Operationen wie bei Krebs o.ä., bei denen das Hauptaugenmerk auf dem Heilprozess und Wiederaufbau des Patienten liegt. Eine andere Art der Kur ist die, welche das Mütter-Genesungswerk anbietet, die sogenannte Mutter-und-Kind-Kur, die im wesentlichen auch der Entspannung erschöpfter (oft Mehrfach-) Mütter dient. Die Kinder werden tagsüber, während der Anwendungen für die Mütter, fachgerecht betreut. Diese Kuren finden oft in Seebädern wie zum Beispiel der Insel Rügen statt. Gewöhnlich beträgt die Dauer drei Wochen für diese Art von Kur. Die Kuren dürfen allerdings nicht abgebrochen werden. Auch reine Kinderkuren, zum Beispiel für Kinder mit Übergewicht, Asthma oder psychischen Problemen werden angeboten, die dort vor allem motiviert und ermutigt werden sollen, was jeder Art von Heilungsprozess nur entgegenkommen kann. Solche Kuren müssen allerdings auch vom behandelnden Arzt verschrieben.

Übersicht der Kur und Therapiemaßnahmen:

  • Fittness
  • Schlankheitskur
  • Fettabsaugung
  • Aromatherapie
  • Bachblütentherapie
  • Farb- und Lichttherapie

Fit bleibt, wer Fitness betreibt

Der Begriff Fitness bedarf einiger Erläuterung, weil der Fitness mehrere Bedeutungen anhaften und weil es sich um einen Modebegriff handelt, der in verschiedenen Richtungen interpretierbar ist. Fitness an sich beschreibt ein insgesamtes Wohlgefühl und die dazugehörige Gesundheit, sowohl im geistigen als auch im körperlichen Sinne. Zur Fitness gehören eine gewisse geistige Klarheit und Flexibilität, vor allem im fortgeschrittenen Alter, und natürlich auch eine körperliche Gesundheit, Gelenkigkeit und Ausdauer. Natürlich wird mit der Fitness auch der körperlich sichtbare Zustand des Menschen beschrieben, also die Verfassung der körperlichen Form und Figur, das sogenannte Ideal- oder zumindest Normal- oder Wohlfühlgewicht. All diese Dinge versucht der Mensch – neben der Beachtung einer gesunden und ballaststoffreichen Ernährung - mit dem sogenannten Fitnesstraining zu erreichen, einer weiteren Bedeutung der Fitness. Zum einen geht es um Sportarten zur Förderung der Skelettmuskulatur, der Gelenkigkeit und der Ausdauer - mens sana in copore sanis > „Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper“. Wichtig ist bei der Fitness auch die Prävention von Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Fettleibigkeit und ihre Folgen oder Krebs, die oft mit eine Folge von Bewegungsmangel und falscher Ernährung sein können.

Hierbei hilft eine Ernährungsberatung Zur Fitness gehören Sportarten wie Nordic Walking, Radfahren, Joggen, Gymnastik, Yoga, Pilates und dergleichen, also auch Dinge, die ohne größeren Aufwand nach anfänglicher Instruktion allein und ohne Vereinszugehörigkeit oder Gerätschaften und oft an der frischen Luft bewerkstelligt werden können. Das Fitnesstraining in den sogenannten Fitnessstudios hatte in den achtziger Jahren ein erstes Hoch, als die Aerobic-Welle ihren Anfang hatte. Inzwischen gehört es nahezu zum guten Ton, zumindest einmal in der Woche in einem Fitnesstempel aufzutauchen und seine Muskeln und Sehnen an den entsprechenden Geräten zu stählen. Sieht man sich in einem Fitness-Studio um, so könnte man denken, dass es für jede Muskelpartie und jede Problemzone ein einfach zu handhabendes Gerät gibt. Die Schwierigkeit der Übung können die individuell bestimmbaren Gewichte beeinflussen. Viele männliche Besucher fühlen sich zum sogenannten Bodybuilding hingezogen, bei dem die Betonung auf Muskelaufbau liegt, oft mit Hanteln und ähnlichen Gewichten. Sanfter, aber auch sehr effektiv sind oft die ebenfalls in den Fitness-Studios oft als Fitness für Frauen Pakete angebotenen Kurse wie Stepaerobic, Spinning, cardiovaskuläres Training oder Wirbelsäulengymnastik.

Mein persönlicher Rat an Sie ist, sich vor beginn eines Fitnessprogramms genau zu informieren, welche Fitnessart für sie die geeignete ist. Denn nicht immer ist ein Kurs für jemanden geeignet, der unterschiedliche körperliche Beschwerden aufweist. Um sich täglich körperlich fit zu halten benötigt man einen guten Trainingsplan und eine gesunde Ernährung.

Schlankheitskur

Zwar sind Weihnachten und Neujahr schon eine Weile her, doch das neue Jahr ist noch jung und der Winterspeck ist bei den Meisten immer noch da. Es ist immer wieder das Selbe: In der Weihnachtszeit haut man ordentlich rein, um sich dann im neuen Jahr vorzunehmen, die Pfunde wieder los zu werden. Bei den Meisten bleibt es natürlich bei dem Vorsatz.

Diäten ersetzen nicht die Bewegung

Viele Menschen geben sich dabei der Illusion hin, dass Abnehmen eine Frage der richtigen Diät ist. Doch in der Regel bringen auch die besten Diäten nichts, wenn es dem Körper an Bewegung fehlt. Ein Sport muss also her. Auch das ist ein Punkt, an dem es bei Vielen scheitern kann, denn oft fällt die Wahl einer geeigneten Sportart schwer. Zudem ist vielen Menschen nicht wirklich klar, was überhaupt das Hauptkriterium für den geeigneten Sport ist. Viele denken, es muss eine Sportart sein, die möglichst anstrengend ist, damit man dabei viele Pfunde lässt. Doch das ist ein Trugschluss. Am wichtigsten ist, dass die Sportart Spaß macht und man sie gerne ausübt. Das ist der beste Garant dafür, dass man auch dran bleibt. Denn dranbleiben ist das Zauberwort. Nur wer immer wieder Sport macht wird auch Ergebnisse erzielen können. Auf dieversen Seiten im Internet zum Thema Sport und Wellness wird jeder sicherlich die passende Sportart finden.

Motiviert abnehmen

Ebenfalls wichtig ist die Motivation. Für Viele ist sie ästhetischer Natur. Schlanke Menschen gelten als attraktiv und deshalb eifert man diesem Idealbild nach. Doch viel wichtiger ist eigentlich die Gesundheit. Ein paar kleine Fettpolster machen sicherlich nicht krank, doch wer zur Fettleibigkeit neigt, lebt gefährlicher als eine schlanke Person. Dazu trägt zum Beispiel ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei. Auch Diabetes (Typ 2) ist bei Übergewichtigen deutlich häufiger anzutreffen. So sind fast 80 Prozent aller Diabetes Typ-2 Erkrankten übergewichtig. Eine weitere Krankheit, die als typischer Begleiter von Übergewicht gilt, ist die Arthrose oder auch Gelenkabnutzung. Arthrose entsteht weil das zusätzliche Gewicht, das ein übergewichtiger Mensch mit sich herumträgt, die Gelenke stärker Belastet als bei Normalgewicht. Gelenkschmerzen sind die Folge.

Auch bei Krebs wirkt Übergewicht im negativen Sinne förderlich. Zwar ist die Funktionsweise noch nicht ausreichend ergründet, doch dank statistischer Untersuchungen konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass ein solcher Zusammenhang besteht. Bei Frauen äußert sich das in der Regel durch Brust- oder Gebärmutterkrebs, bei Männern hingegen durch Darm- oder Prostatakrebs. Neben körperlichen Krankheiten, hat Übergewicht auch psychische Folgen. Durch soziale Diskriminierung sind übergewichtige Menschen häufig einer erhöhten emotionalen Belastung ausgesetzt, die sich in einem verminderten Selbstbewusstsein oder sozialer Isolation äußern kann.

Fettabsaugung: Keine Methode zum Abnehmen

In der heutigen Gesellschaft dreht sich alles nur noch um die Schönheit und das Aussehen. In den Medien wird dieses Thema schon seit geraumer Zeit immer wieder diskutiert. Ständige Berichte über die verschiedenen Arten der kosmetischen Eingriffe, wie es genau funktioniert und so weiter. Kein Wunder, dass sich Schönheitsoperationen immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Gemeinsam mit der Brustvergrößerung und dem Liftig liegt die Fettabsaugung auf einem der ersten Plätze der kosmetischen Eingriffe. Gerade für Menschen mit hartnäckigen Fettpölsterchen, die man trotz Umstellung der Ernährung und regelmäßiger Bewegung in Form von Sport nicht los werden kann, hat sie ihren Reiz, denn das ungeliebte überschüssige Fett ist innerhalb weniger Stunden verschwunden. Selbstverständlich ist dies nicht so einfach wie es sich anhört. Doch verlockend ist diese Art der Körperformung in jedem Fall.

Absaugung ausschließlich oberflächlich

Geeignet ist die Fettabsaugung sowohl für Frauen als auch für Männer. Gründe für einen solchen Eingriff können – wie bereits angedeutet - das Leiden an einer lokalen Fettverteilungsstörung und hartnäckige Fettpolster, die auch mit Sport und gesunder Ernährung nicht verschwinden, sein. Betont werden muss aber, dass die Absaugung des Fettes keine Methode zur Reduktion des Gewichtes ist. Damit soll erreicht werden, dass lokale Körperpartien an die Konturen der umliegenden Körperstrukturen angeglichen werden. Durch das Absaugen können sich an diesen Stellen keine neuen Polster bilden, da die Zellen komplett entfernt wurden. Weiterhin ist die Methode zur Gewichtsabnahme nicht geeignet, da die großen Fettmengen in der Tiefe des Körpers stecken und eine Fettabsaugung ausschließlich oberflächlich vollzogen wird.

Eingriff nahezu überall möglich

Möglich ist ein solcher Eingriff grundsätzlich überall da, wo die Ansammlung von übermäßig viel Fett unerwünscht ist. Dies können beispielsweise Hüften, Gesicht, Oberschenkel, Bauch und Unterschenkel sein. Wie groß die Erfolgsaussichten sind, muss der Arzt spezifisch mit dem Patienten klären. Der Erfolg ist unter anderem abhängig vom Geschlecht und von der Region des Körpers. An unempfindlichen Stellen und bei kleinen Mengen kann die Operation auch ambulant und unter örtlicher Betäubung vorgenommen werden. Nach der OP fehlt in dem Fall jedoch die Betreuung durch Fachpersonal, was ein Nachteil sein kann. Gerade dann, wenn es sich um große Mengen von abzusaugendem Fett handelt, ist eine stationäre Aufnahme unbedingt erforderlich.

Keine Kassenleistung

Die Kosten für einen solchen Eingriff sind nicht ganz günstig und belaufen sich auf zwischen 1 000 Euro für kleinere Eingriffe und über 5 000 Euro für große Eingriffe. Die Kosten fallen je nach zu behandelnder Problemzone unterschiedlich aus und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden, da dies keine Kassenleistung ist. Um auch wirklich den richtigen ästhetischen Erfolg zu erreichen, sollte die Haut zusätzlich gestrafft werden, da sie an den Stellen, an denen abgesaugt wurde, häufig schlaff wird. Diese Straffung verursacht jedoch wieder zusätzliche Kosten.

Vor- und Nachteile kritisch prüfen

Solch ein Eingriff sollte in keinem Fall unterschätzt und auch nicht leichtfertig angegangen werden. Es ist und bleibt eine Operation mit Risiken und Nebenwirkungen. Gerade aus diesem Grund sollte man sich wirklich fragen, ob eine Absaugung wirklich notwendig ist oder ob nicht auch mit einer Umstellung der Ernährung und Sport ein vergleichbares Ergebnis erzielt werden kann. Eine Fettabsaugung ist weder eine Wundermethode, noch bietet sie den Garant für ein dauerhaft schönes Aussehen. Wer nach einem solchen Eingriff für seinen Verbrauch zu viele Kalorien zu sich nimmt, der wird nach wie vor zunehmen. Das Fett setzt dann nur in anderen Körperregionen an. Also vor der endgültigen Entscheidung alle Möglichkeiten genau für sich abwägen.

 

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