Körperpflege

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Die Geschichte der Körperpflege

Die Körperpflege ist keine Erfindung der Neuzeit. Schon zu Zeiten der Römer und Ägypter wurde in unseren Breitengraden Wert auf Hygiene gelegt. Im antiken Rom gab es etliche Badeanlagen, die die Menschen der damaligen Zeit benutzen, um ihren Körper rein zu halten. Im späteren Mittelalter benutzen die Menschen teilweise Kräuter um sich mit einem angenehmen Geruch zu erfrischen. Aber die Seife wurde bis dahin noch nicht erfunden, und die Menschen mussten sich auf einfache Weise erfrischen und sauber halten. Als im 7. Jahrhundert schließlich die Seife erfunden wurde, war der Weg für die Körperhygiene geebnet.

KörperpflegeDenn von diesem Zeitpunkt an konnten die Menschen Fett von ihrem Körper waschen. Anders hingegen war die Körperpflege in anderen Teilen der Welt. In Indien beispielsweise werden Waschnüsse bereits seit Jahrhunderten geerntet, welche zum Waschen hergenommen werden. Aber mit der Erfindung der Seife war der Durchbruch der Hygiene in Europa noch nicht der Weg geebnet gewesen, denn bis weit in das 18. Jahrhundert hinein waren sogar Ärzte der Ansicht, dass Wasser sowie Luft dem Körper Schaden zufügen soll. Lediglich die Kleidung sollte bis dahin als Schutz vor solchen schadhaften Einflüssen dienen. In dieser Zeit wurde speziell Puder eingesetzt, um den Körper vor äußeren Einflüssen zu schützen und abzuschirmen. Es dauerte immerhin bis in das 19. Jahrhundert, bis sich diese Einstellung grundsätzlich änderte. Den Siegeszug feierte die Hygiene und Körperpflege schließlich mit der industriellen Revolution, in der letzten Endes die Seife zum Massenprodukt wurde.

Die Körperpflege der Neuzeit

Die Pflege ist das A und O, wenn es um unseren Körper geht. Der Körper ist sehr umfangreich, und so können wir auch die Körperpflege definieren. Denn bei der Körperpflege geht es nicht nur um das Duschen und Baden unserer Körpers, sondern sie beinhaltet alle Teile unseres Körpers. Dabei ist das Sauberhalten unseres Körpers natürlich nicht zu vernachlässigen, aber auch die Pediküre und Maniküre, die Haare und das Enthaaren einiger Körperregionen zählen zur Körperpflege. Nicht zu vergessen ist aber auch die Mund- und Zahnpflege, die mindestens 2 Mal täglich durchgeführt werden muss. Auch die Kosmetik kann in gewisser Art zur Körperpflege hinzugezählt werden. In erster Linie handelt es sich jedoch bei der Körperpflege um die Gesunderhaltung des Körpers durch bestimmte Hygienemaßnahmen. Auch der Köpergeruch spielt bei der Körperpflege eine signifikante Rolle. So muss man zur Körperpflege und Hygiene auch die Regelung der Transpiration der Haut zählen.

Körperpflege – ein neuer Berufszweig

Heutzutage ranken sich ganze Industriezweige rund um die Körperpflege. Viele Produkte überschwemmen den Markt. Darunter sind nicht nur Reinigungsmittel für den ganzen Körper, sondern auch Cremes, Salben, Düfte und Kosmetika, die die Sinne der Verbraucher ansprechen sollen. Auch teilt man den Markt für Körperpflege schon lange nicht mehr nur noch nach Produkten auf, sondern spricht mit den angepriesenen Produkten auch unterschiedliche Verbrauchergruppen an. Aus diesem Grund unterscheidet sich die Pflegekollektion der Männer signifikant von der für Frauen oder gar Kinder. Das Motto der Körperpflege ist schöner, gepflegter, duftender usw. Mann oder Frau wollen schön sein und dafür gibt man in Deutschland auch gerne Geld aus. Denn nicht nur die Kosmetikindustrie mit ihren Produkten profitiert aus der Entwicklung der Körperhygiene und des Körperbewusstseins. Auch ganze Berufssparten ranken sich um die Erhaltung der Körperhygiene und der Schönheit. Zu diesen Berufen zählen unter anderem die Kosmetiker, Friseure, Nageldesigner aber auch Hautärzte und Schönheitschirurgen. Aber die heutige Körperpflege beruht nicht nur auf neuen Erfindungen und Produkten. Im Gegenteil man besinnt sich zunehmend auf traditionelle Rezepturen der Körperpflege oder auf Pflegeprodukte, die aus anderen Kulturkreisen stammen. Hier sei insbesondere das Henna zu erwähnen, welches seinen Weg aus Indien zu uns fand. Aber auch das Sugaring, welches aus dem Orient zu uns kam.

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