Ganzheitliche Massagen

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MassageBei der Massage entspannt sich Geist und Körper

Die häufigsten Gründe für die Verordnung von Massagen durch den Arzt sind wahrscheinlich verspannte Muskeln, Verkrampfungen und die daraus resultierenden Schmerzen, häufig im Nacken-, Schulter- und Wirbelsäulenbereich. Die entsprechenden Muskeln werden meistens vom Masseur manuell bearbeitet, das heißt geknetet, stimuliert und gelockert - massiert! Ziel bei der Massage ist im allgemeinen eine Entkrampfung und eine bessere Durchblutung dieser Körperstellen. Blockaden und knotige Stellen sollen in erster Line durch die Massage gelöst werden und Linderung schaffen. Aber Massagen sind soviel mehr. Es ist vor allem die Berührung, die ein Wohlgefühl beeinflusst und im Körper die Flut der Stresshormone senken kann sowie gewisse Hormonausschüttungen stimulieren kann, die eine generelle Harmonisierung zur Folge haben sollen. Erwiesenermaßen gehört die Massage mit zu den ältesten Behandlungen der Welt. In vielen asiatischen Ländern gehören Massagen innerhalb der Familie oder von Freunden zum Alltag, und zwar mehrmals am Tag.

Massage auch für Babys!

Warum Babymassage? Für Babys, und vor allem frühgeborene Kinder ist der menschliche Hautkontakt zum Beispiel durch Babymassage wichtig. Studien belegen dass Frühchen, die regelmäßig und langanhaltend gestreichelt werden, sehr viel schneller zunehmen und sich gesünder entwickeln als diejenigen ohne größeren Hautkontakt. Und auch für reif geborene Babys bieten inzwischen fast alle Hebammen sogenannte Baby-Massage-Kurse (für ältere Kinder gibt es die natürlich auch) an, um die Kinder ganzheitlich zu fördern. Außerdem tut der liebevolle Kontakt durch die Babymassage sowohl Mutter (oder Vater) als auch Kind gut. Die Technik der Babymassage ist leicht erlernbar und sehr erfolgreich. Es wird gesagt, dass auch Kranke schneller genesen sollen, wenn sie häufiger - durch Massage - berührt werden. Es ist ein bekannter Instinkt, bei Verletzung oder wenn man sich gestoßen hat zunächst einmal die schmerzende Stelle zu berühren.

Rückenmassage mit Anleitung

Wer kennt das Problem nicht? Der Rücken schmerzt mal wieder. Oft verursacht durch Muskelverspannungen, gehören Rückenschmerzen zu den häufig auftretenden Zivilisationserkrankungen. Hoher Leistungsdruck, ständiges Sitzen oder falsche Körperhaltung können Auslöser sein. Meist hilft schon ein warmes Bad oder eine Massage, damit die Muskulatur sich lockert und der Körper sich entspannt.

Anleitung Klopfmassage

Zur effektiven Rückenmassage benötigt man ein gutes, vielleicht auch aromatisches Massageöl. Das Öl macht die Hände gleitfähig. Damit die Massage auch wirklich entspannt soll das Massagöl Raumtemperatur haben und auch die Hände sollten etwas angewärmt sein. Die Klopfmassage kann die Rückenmuskulatur gut lockern. Diese kann dank der folgenden Anleitung jeder erlernen. Dabei legt sich der „Patient“ entspannt hin, der Kopf muss dabei ganz locker aufliegen. Bei der Rückenmassage kniet der Masseur am besten über den Beinen des „Patienten“. Mit lockeren Fäusten wird dann der Rücken abgeklopft. Dabei beidseits neben der Wirbelsäule vorsichtig klopfen, aber keinesfalls direkt auf den Wirbeln. Ebenfalls ausgespart von der Klopfmassage wird der untere Rücken. Hier sind nämlich empfindliche Organe, wie beispielsweise die Nieren. Nach ein paar Minuten sanfter Klopfmassage wird der Rücken liebevoll ausgestrichen. Beginnend von der Mitte aus, wird mit beiden Händen entlang der Wirbelsäule und mit leichtem Druck über den Rücken gestreichelt.

Anleitung Druckmassage

Ein wunderbares Entspannungs- und Wohlfühlgefühl verschafft eine energische Druckmassage. Hierzu wird mit beiden Handflächen sowie mit kräftigem Druck der Rücken massiert. Es wird am unteren Rücken begonnen und nach oben zum Nacken weitergearbeitet. Vom Nacken zurück zum Steißbein, gleiten die Finger dann mit leichtem Druck beiderseits entlang der Wirbelsäule. Jetzt werden die Hände übereinander gelegt und mit in streichelnden Bewegungen die Wirbelsäule hinauf geführt. Dabei Wirbel für Wirbel abtasten und jeden einzelnen mit verstärktem Druck stimulieren. Zurück geht es dann mit leicht gespreizten Fingern. Zum Abschlusseinfach die Handinnenflächen mit angenehmem Druck über den Rücken kreisen lassen.

Eine perfekte Rückenmassage kann man sich aber auch vom Profi-Masseur gönnen. Entweder per Rezept vom Arzt oder einfach als Selbstzahler. Die meisten Rückenmassagen sind günstiger als man anfangs vielleicht denkt und bewirken auf Körper und Geist dennoch sehr viel. Hierzu bieten Physiotherapeuten und Masseure unterschiedliche Angebote an.

Reflexzonen bearbeiten stimmulieren

Ein wichtiger Bereich in der Massage ist auch die sogenannte Reflexzonenmassage. Der Therapeut kann über gewisse Druckpunkte an Handflächen oder Fußsohlen innere Bereiche wie Magen, Darm oder Leber in ihrer Funktion positiv beeinflussen. In der asiatischen Medizin wiederum glaubt man, dass sich Blockaden durch Shiatsu oder Akkupressur beheben lassen können. Die Methode der Ostheopathie bewegt sich in einer ganz ähnlichen Richtung. Die Lymphdrainage, eine in der Lymphologie eingesetzte Art der Massage, wird häufig gegen Staus der Lymphflüssigkeit eingesetzt, zum Beispiel bei Krebspatientinnen nach der Brustamputation. Wie klingt bei Ihnen der Begriff Klang-Massage? Ist das nicht verführerisch? Und wer schon mal einen Urlaub in der Türkei verbracht hat und dem Hammam, dem türkischen Bad einen Besuch abgestattet hat, der weiß, dass eine Massage, wie sie dort allen verabreicht wird, auch gesunden Menschen einfach nur gut tut. Reflexzonentherapie- eine Therapie, der wieder vermehrt Beachtung geschenkt wird. Aber was versteckt sich dahinter? Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der Definition, Wirkungsweise und Anwendung der Handreflexzonenmassage.

Was ist eine Reflexzonenmassage?

Reflexzonenmassage ist eine Massagetechnik und stellt eine alternative Behandlungsform zur Medizin im Bereich der Gesundheitsförderung dar. Schon im alten Ägypten wurden zahlreiche Hieroglyphen entdeckt, die das gezielte Massieren von Füssen und Händen abbilden. Der amerikanische Mediziner William Fitzgerald legte 1917 mit seiner entwickelten "Zonentherapie" die Basis der heute bekannten Reflexzonenmassage. Hierbei teilte er den Körper in zehn verschiedene Zonen ein. Die "Zonentherapie" wurde stetig weiterentwickelt bis schließlich die heute bekannte Reflexzonenmassage entstanden ist. Mit Hilfe der Reflexzonenmassage können Blockaden gelöst, Schmerzen gelindert und Organe stimuliert werden, indem das energetische System wieder ausgeglichen und die Selbstheilung des Organismus angeregt wird. Durch die Massage einzelner Zonen wird der Blutkreislauf angeregt und durch die Stimulation der Nerven soll der Körper mehr Nährstoffe und Sauerstoff bekommen. Neben der heilenden Wirkung spielt auch das Wohlfühlen eine wichtige Rolle, daher findet die Reflexzonenmassage auch zunehmend Anklang im Bereich Wellness.

Wie wird massiert?

Die Reflexzonenmassage wird üblicher Weise an der Hand, im Ohr oder auch an den Füssen durchgeführt werden. Dennoch befinden sich noch zahlreiche weitere Reflexpunkte am Körper. Es wird davon ausgegangen dass sich die Organe und Muskelgruppen auf der Hautoberfläche der Hände, der Ohren und der Füsse widerspiegeln. Die entsprechenden Zonen sind durch Nervenbahnen mit dem jeweiligen Bereich im Körper verbunden. Durch massieren oder punktieren wird ein entsprechender Reflex im Körper ausgelöst, daher auch der Name "Reflexzonenmassage". Wenn diese Zonen durch mechanische oder andere Reize stimuliert werden, kann somit das entsprechende Organ oder der entsprechende Muskelbereich angesprochen werden. Je nach Akupunktur- Technik werden dem Körper Impulse gesetzt, die entweder beruhigend oder aktivierend auf den entsprechenden Bereich einwirken. Besonders wichtig ist, dass jede Art von Stimulation als angenehm empfunden wird, um auch das Wohlfühlen während der Behandlung zu gewährleisten. Daher sollte die intensive Behandlung nur von geschulten Personen durchgeführt werden, die die Reaktionen des Körpers individuell einschätzen und darauf eingehen können. Sonst könnte es unter Umständen zu Überreaktionen oder falschen Reaktionen des Körpers kommen. Leichte Massagen von bestimmten Zonen können aber auch von Laien bedenkenlos durchgeführt werden. Hierzu eignet sich zum Beispiel ein Igelball, der mit seinen Noppen vorsichtig die Reflexzonen massiert und anregt.

Die Handreflexzonenmassage

Der Körper ist aus einer winzigen Zelle entstanden und erwachsen, alles steht untereinander in Verbindung. Auf den Händen findet sich eine Abbildung des gesamten Körpers, dabei kann die rechte Körperhälfte auch auf der rechten Hand wiedergefunden werden, die linke Körperhälfte hingegen auf der linken. Sämtliche Organe des Menschen werden als sogenannte Zonen auf die Hände reflektiert. Aus diesem Grund ist es möglich, durch eine Handreflexzonenmassage auf die Organe des Körpers einzuwirken.

Durchführung der Handreflexzonenmassage
Die Handreflexzonenmassage kann im Sitzen oder in der Rückenlage durchgeführt werden, der Patient sollte in jedem Fall Entspannen können. Begonnen wird mit Ausstreichungen und Dehnungen, um den Körper, bzw. die Hände vorzubereiten. Anschließend wird durch einen in dieser Methode ausgebildeten Masseur durch eine bestimmte Technik Druck auf die jeweiligen betroffenen Handreflexzonen ausgeübt. Meist äußert sich eine bestehende Zone durch Druckempfindlichkeit, bzw. Schmerzen. Zudem geben Temperatur-, Spannungs- und Hautveränderungen Hinweise. Über Rezeptoren in der Haut wird der durch die Handreflexzonenmassage ausgelöste Impuls übertragen und weitergegeben. Oft sind Reflexzonen schon vor dem tatsächlichen Ausbrechen einer Krankheit auffällig und dienen als Zeichen für eine Erkrankung, vor allem innerer Organe.

Anwendung und Auftretende Reaktionen
Anwendungen findet die Handreflexzonenmassage bei Schmerzen und funktionellen Erkrankungen der Wirbelsäule und Gelenke. Kopfschmerzen und Menstruationsstörungen können beeinflusst werden ebenso wie Erkrankungen im Atem-, Nieren- und Verdauungstrakt. Oft wird sie auch als Begleittherapie eingesetzt. Bei sehr starken Beschwerden und bei nicht nachlassenden Schmerzen sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Bei Erkrankungen des Venen- und Lymphsystems sowie Fieber ist eine Reflexzonenmassage kontraindiziert, sollte somit in keinem Fall durchgeführt werden. Die Handreflexzonenmassage kann sich positiv sowohl auf den Körper als auch auf den Geist und die Seele auswirken. Noch während der Behandlung oder kurze Zeit danach können schon Nebenreaktionen des Nervensystems auftreten, die sich zum Beispiel in einem erhöhten Harndrang, in angeregter Verdauung auswirken können. Vermehrte Schweißabsonderung, Müdigkeit können ebenso auftreten wie eine gesteigerte Lebensfreude, Frischegefühl.

Fußreflexzonenmassage

Unter den alternativen Heilmethoden wird bei der Fußreflexzonenmassage Druck auf die Füße ausgeübt, um nicht nur das Wohlbefinden und die Gesundheit zu stärken, sondern auch mögliche Beschwerden behandeln zu können. Bei der Fußreflexzonenmassage wird auf jeden Patienten persönlich eingegangen und nicht, wie bei der Schulmedizin, dieser nur rein nach seinen Krankheitssymptomen betrachtet.

Die Idee der Fußreflexzonenmassage

Der Therapeut kann durch das Ausüben eines kontrollierten Druckes auf bestimmte Bereiche der Füße (Druck- und Reflexpunkte) Beschwerden in allen Bereichen des Körpers lokalisieren und therapieren. Jeder der genau definierten Druckpunkte ist durch eine Anzahl von längs und quer verlaufenden Zonen mit einem bestimmten Teil des Körpers verbunden. Der ausgeübte Druck bei der Fußreflexzonenmassage ist für den Empfänger nicht schmerzhaft. Allerdings kann der Massierte auf eine ganze Reihe von Empfindungen reagieren, welche dem Therapeuten aber zur genauen Lokalisierung der Beschwerden im Körper sehr hilfreich sind.

FußreflexzonenDie Grundlagen

Fußreflexzonentherapeuten üben mit den Spitzen der Finger und Daumen festen aber nicht zu starken Druck auf die Reflexpunkte an den Füßen ihrer Patienten aus, um deren Gesundheitszustand einschätzen zu können. In der Regel dauert eine Fußreflexzonenmassage zwischen 45 Minuten und einer Stunde. Im Allgemeinen beginnt der Therapeut mit dem rechten Fuß, bevor er sich dem linken zuwendet. Der Therapeut muss dafür Sorge tragen, dass der ausgeübte Druck keinerlei Schmerz verursacht sowie das eine Überbehandlung vermieden wird. Allerdings wird in einigen Fällen auch von einer Fußreflexzonenmassage abgeraten z.B. bei Thrombosen oder Osteoporose an den Füßen. Zudem verlangen Krankheiten wie Diabetes und Schilddrüsenfunktionsstörungen oder eine Schwangerschaft besondere Aufmerksamkeit.

Was es zu beachten gilt:

Der Fußreflexzonenmasseur sollte auch immer über die Einnahme von Medikamenten informiert werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Wenn die Füße eines Patienten in einem schlechten Zustand sind, kann dies die Wirksamkeit der Behandlung verringern, daher sollten Hühneraugen und Schwielen durch eine medizinische Fußpflege behoben werden bevor man einen Fußreflexzonenmasseur aufsucht. Vor Beginn einer Behandlung sollten ebenso Blasen, Abschürfungen oder sonstige Wunden verheilt sein. Falls die Haut zur Trockenheit neigt, sollte man die Füße eincremen. Wenn man all dies beherzt und sich durch entsprechende Beratung einem kompetenten Fußreflexzonenmasseur anvertraut, ist eine Fußreflexzonenmassage nicht nur Entspannung pur, sondern auch eine aktive Förderung der Gesundheit.

Hot-Stone oder LaStone Massagen

Heiße Steine sind das Zauberwort bei der LaStone und Hot Stone Therapie! Schon die Indianer und die Hawaiianer schätzten die Anwendung von heißen Basalt - Steinen. Aber auch die Ägypter kannten den Einsatz von heissen Natursteinen und schätzen deren heilende Wirkung. Bei den Stein-Massagen gibt es jedoch mehrere Varianten. Die LaStone oder Hot Stone Massage wird meistens in Wellnesseinrichtungen angeboten. Bei der LaStone oder Hot Stone Massage werden auf bestimmten Stellen am Rücken, Stirn, Hände, Bauch, Kniekehlen und Zehen heisse Basaltsteine und kalte Steine gelegt. Diese Stellen entsprechen den indischen Chakras. Als Ergänzung zu den heißen Steinen – hot Stones - gibt es noch kalte Steine, die ebenfalls auf bestimmten Stellen des Körpers platziert werden um den Energiefluss anzuregen. Die hot Stones sind bei der LaStone Behandlung ca 60 bis 70 ° C heiß. Die möglichen positiven Effekte dieser Hot Stone Massage sind unter anderem die harmonische Beeinflussung von Nerven und Atmung, die Kräftigung des Immunsystems, die Anregung von Blut- und Lymphkreislauf, Stärkung der Muskeln, Hilfe für Organe, Reinigung der Haut und die Linderung bei Schmerzen.

Hot Stone Massage für Zuhause
Wer entweder keine Zeit oder kein Geld um hat die positiven Effekte der LaStone /Hot Stone Massage auszuprobieren, der kann auch eine Variante der Hot Stone Therapie zu Hause testen. Was brauchen Sie als Laie für eine LaStone oder Hot Stone Behandlung? Natürlich brauchen Sie heisse Steine - die hot Stones. Weil die Basaltsteine relativ teuer sind, können Sie auch Natursteine von draußen hernemen um die Hot Stones und LaStone-Effekte zu testen. Suchen Sie sich für die Hot Stones im Freien 6 flache Steine und reinigen Sie diese. Für die heimische hot Stone Therapie werden diese flachen Steine nun im Wasserbad auf ca. 45 C ° erwärmt. Vorsicht beim Herausnehmen aus dem Wasser – benutzen Sie am Besten einen großen Löffel oder Schöpflöffel, um sich nicht zu verbrühen. Vor dem Auflegen der Steine auf den Körper sollten sie sich mit einem feuchten Tuch, dass sie in kaltes Wasser getaucht haben abreiben. Legen Sie sich dann auf den Rücken und halten Sie die heißen Steine in einer Schüssel neben Ihnen griffbereit! Die Steine können Sie bei der heimischen Hot Stone Therapie - auf die Chakrapunkte in der Mitte des Körpers wie folgt verteilen. Fangen Sie fingerbreit unter dem Bauchnabel an – und platzieren dort zwei Steine untereinander. Danach legen einen hot Stone auf den Solarplexus – da wo der Rippenbogen anfängt - , anschließend auf das Herzchakra – auf Herzhöhe in der Mitte des Brustkorbes - , dann am Halsansatz und einen hot Stone auf die Stirn – zwischen den Augenbrauen. Decken Sie sich anschließend mit einem Tuch zu. Lassen Sie sich anfänglich von Ihrem Partner bei der heimischen Hot Stone Therapie helfen. Wenn die Steine wieder abkühlen, können Sie sie wieder entfernen. Ein anschließendes Einreiben mit Duftöl ist erlaubt und belebt die Sinne. Viel Spaß bei der Hot Stone Therapie zu Hause! Wenn Ihnen Ihre eigene LaStone Anwendung gefallen hat, dann sollten Sie sich mal in einem Wellness-Studio verwöhnen lassen. LaStone Massagen sind gar nicht mal so teuer. In der Regel kostet eine halbe Stunde LaStone Behandlung ca. 30 Euro. Eine Stunde LaStone dementsprechend mehr. Ob zum eigenen Verwöhnen oder als Geschenk-Gutschein - eine LaStone Massage ist ihr Geld wert!

Druckmassage – Der gesunde Druck

Als Druckmassage bezeichnet man im Allgemeinen die beiden Massagetechniken Akupressur und Shiatsu.
Dabei werden die Punkte auf dem Meridian, die man von der Akupunktur her kennt, mit leichtem Druck massiert. In Europa entwickelten sich diese Techniken der Druckmassage weiter. Neben den klassischen Akupunkturpunkten werden hier, anders als bei der chinesischen Akupressur und der japanischen Variante Shiatsu, auch noch zusätzlich Schmerzpunkte behandelt.

Was bewirkt die Druckmassage?

Die Druckmassagetechniken, wie Akupressur und Shiatsu, berziehen sich auf die Grundsätze der Akupunktur, die das ungehinderte Fließen der Lebensenergie Qi und die Energiekonzepte Yin und Yan beinhalten. Gesundheit ist nur dann zu erlangen, wenn sich Yin und Yan harmonisch zueinander verhalten. Diese Harmonie ist jedoch schnell gestört. Durch Stress, negative Gedanken und Gefühle, ungesunde Lebensgewohnheiten, falsche Ernährung, aber auch durch Bewegungsmangel, kommt es zu einer Disharmonie, oder anders gesagt, zu einer Krankheit. Um wieder gesund zu werden, ist es von größter Wichtigkeit, die Energie ins Gleichgewicht zu bringen. Dies erreicht man durch die Druckmassage. Dabei werden die Punkte entlang der Meridianlinie je nach Bedarf beruhigt oder gereizt und so dem Körper gezielt Energie zugeführt oder weg genommen.

Wie funktioniert die Druckmassage?

An erster Stelle der Behandlung steht die Diagnose. Wenn sie gestellt ist, kann damit begonnen werden, die zu behandelnden Punkte mit kreisenden Bewegungen zu bearbeiten. Dabei kommen Daumen, Fingerkuppen, aber auch Handrücken und sogar der Ellbogen zum Einsatz, indem die betroffenen Stellen bis zu zwei Minuten massiert werden. Der kräftige Druck, der dabei entsteht und der eventuell sogar Schmerzen bereiten kann, soll eine beruhigende Wirkung haben. Diese, etwa eine halbe Stunde dauernde Behandlung, muss mehrmals wiederholt werden, um einen Erfolg zu erzielen.

Wer profitiert von einer Druckmassage?

Die Druckmassage dient vor allem der Gesunderhaltung, wird aber auch erfolgreich bei funktionellen Störungen angewandt. Das sind zum Beispiel Beschwerden der Gelenke oder Muskelschmerzen, Probleme mit der Verdauung, Kreislaufstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Stress mit all seinen Begleitsymptomen. Erfolge erzielt man mit der Druckmassage aber auch bei Kopfschmerzen und Migräne, Rückenproblemen und chronischem Schmerzen.

KlangmassageDie Klangmassage - das besondere Erlebnis

Die Klangmassage wurde in den 80er Jahren von Peter Hess nach seinen zahlreichen Reisen durch Nepal, Tibet und Indien entwickelt und gehört seither zu einem festen Bestandteil des in der Naturheilkunde angesiedelten ganzheitlichen Behandlungsansatzes des Menschen. Peter Hess trat bei seinen Reisen in engen Kontakt mit dort angesiedelten traditionellen Heilern und lernte im Laufe seiner Erkundungen die Klangschalen kennen.

Klangschalen als Medium

Peter Hess entwickelte nach seiner Rückkehr nach Europa die rein instrumentale Nutzung der Klangschalen weiter, indem er sie als ein Medium betrachtete, das dazu in der Lage wäre, die heilenden Kräfte der von ihr ausgehenden Klänge für den menschlichen Körper tiefer erfahrbar zu machen. Das Auflegen der Klangschalen auf den zumeist bekleideten Körper fand in zahlreichen Seminaren, die er in Europa durchführte, im wahrsten Sinne des Wortes großen Anklang. Im Laufe der Jahre entwickelte er die Methode der Klangmassage stetig weiter und immer mehr Therapeuten und Pädagogen setzten seine Methode bei der Behandlung ihrer Klienten und Schüler um.

 

Funktion und Wirkung der Klangmassage

Bei der traditionellen Klangmassage werden Klangschalen auf verschiedene Stellen des Körpers aufgelegt und zum Klingen gebracht. Die dabei erzeugten Klangschwingungen erzeugen eine leichte Vibration, die von den Behandelten wie eine sanfte Massage wahrgenommen wird. Zudem nimmt das Gehör die harmonischen Klänge auf und versetzt den Körper in einen Zustand tiefer Entspannung, den so genannten "Alpha-Zustand", der auch bei einer Meditation oder Hypnose erreicht wird. Die Klangmassage kann durch das Auslösen der tiefen Entspannung Blockaden und Ängste in Körper und Seele lösen. Das Loslassen der Spannung führt zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins und kann hilfreich bei der Unterstützung bei Regenerationsprozessen nach einer Krankheit sein. Auch wenn die Methode recht einfach und für jeden durchführbar erscheint, sollte man sich einer speziellen Schulung unterziehen, bevor man die Klangmassage an jemand anderes durchführt. Mittlerweile werden zahlreiche Seminare und Ausbildungen zum Klangschalentherapeuten in ganz Deutschland angeboten, die nicht nur die reine Klangmassage zum Inhalt haben, sondern auch andere Teilbereiche der Klangtherapie mit einbeziehen.

Klopfmassage - den Stress einfach wegklopfen

Die Klopfmassage, auch als MET (Meridiane Energietherapie) bezeichnet, eignet sich zur Stressbewältigung, zum Lösen von Blockaden und anderen psychosomatischen Störungen. Als Meridiane werden die verschiedenen Energiepunkte im Körper bezeichnet. Besonders in der asiatischen Heilkunst wird den Meridianen große Aufmerksamkeit zu teil. In besonders stressigen oder anderen belastenden Umständen werden diese Energiepunkte im Körper blockiert, so dass die Energie nicht mehr frei durch den Körper fließen kann und blockiert wird. Hier kommt die Klopfmassage zum Einsatz, mit deren Hilfe sich die Blockaden lösen lassen, damit die Energie wieder frei durch den Körper fließen kann.

Klopfen ist nicht gleich klopfen

Die Technik der Klopfmassage unterliegt einigen Regeln. So müssen die Energiepunkte nach einer bestimmten Reihenfolge und in unterschiedlicher Stärke abgeklopft werden. Die Technik der Klopfmassage geht davon aus, das Beschwerden körperlicher und seelischer Natur zusammenspielen. Aus diesem Grund werden auch verschiedene Formulierungen, die zum behandelnden Thema des Patienten passen, bei der Klopfmassage angewendet. Durch das Zusammenspiel von Klopfmassage und den Formulierungen gelangt der Patient in eine tiefe Entspannung, die ihm eine Befreiung von seinen Beschwerden ermöglicht, damit die Lebensenergie wieder ungehindert fließen kann. Das Therapieziel ist dann erreicht, wenn der Patient an ein für ihn sehr belastendes Ereignsi denken kann ohne von seinen vorherigen unangenehmen Gefühlen überrollt zu werden.

Auch zur Selbstanwendung geeignet

Die Klopfmassage hilft dem Patienten zum Beispiel bei der Stressbewältigung, bei übermäßiger Wut oder Eifersucht, bei Ängsten oder seelischen Traumata. Viele Fachleute, wie Heilpraktiker, Psychotherapeuten und Psychologen wenden die Klopfmassage bereits mit Erfolg bei ihren Patienten an. Das Besondere an der Klopfmassage ist auch, dass der Patient diese nicht nur bei Fachleuten durchführen lassen kann, sondern immer dann wenn er sie gerade braucht. Die benötigte Klopftechnik und die Formulierungen sind schnell erlernbar und leicht anzuwenden. Das bedeutet, dass der Patient die Klopfmassage direkt in den für ihn belastenden Situationen anwenden kann um sich Erleichterung zu verschaffen. Eine regelmäßige Anwendung der Klopfmassage fördert die Vitalität des Körpers und des Geistes, wobei es keine Nebenwirkungen gibt.
Die klassische Ohrmassage
Ohren sind für viele Menschen nur zum hören da. Dass sie aber auch für das allgemeine Wohlbefinden verantwortlich sein können, dass wissen nur wenige. Trotzdem hat sich die Ohrmassage in den letzten Jahren immer weiter in unserer Gesellschaft durchgesetzt.

Was ist eine Ohrmassage?
Das ursprüngliche Prinzip dieser Massagetechnik geht auf die alten Chinesen zurück. Für sie hatte das Ohr die Form der Niere und viele Teile von ihm waren mit bestimmten Zonen und Organen des Körpers verbunden. Eine gezielte Massage oder Akupressurtechniken an den richtigen Punkten konnten daher Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. In vielen Massagestudien wird diese Technik noch durch den Einsatz von Sonden untermauert, mit denen vorsichtige Stiche an gezielten Stellen unternommen werden. Daher wird dieses Verfahren auch als Ohrakupunktur bezeichnet. Auch wissenschaftlich ist belegt, dass Ohrmassagen beruhigend und anregend wirken können. Dazu wird das Prinzip der Reflexzonen genutzt. Das Ohr hat sich immerhin aus dem Gehirn selbst entwickelt und ist noch immer über zahlreiche Nervenbahnen mit ihm verbunden.

Welche Wirkung hat eine Ohrmassage?
Jeder, der sich von einer anderen Person schon einmal liebevoll die Ohren hat massieren lassen, kennt die Entspannung, die man dabei fühlt. Neben dieser offensichtlichen Verbesserung kann eine Ohrenmassage auch bei Kopfschmerzen und Migräne sehr gut helfen. Folgt man der ursprünglichen Lehre der Chinesen kann eine energetische Ohrenmassage zudem die blockierten Energieflüsse des Körpers wieder öffnen und so unter anderen bei Verstauchungen und ähnlichen Verletzungen, Arthritis, Schlafstörungen und Schmerzen nach Operationen helfen.

Kann diese Massage von jedem ausgeführt werden?
Es gibt einfache Massagegriffe, die jeder zuhause ausführen kann oder die von einer vertrauten Person übernommen werden können. Eine komplexe Massage steht aber auch in vielen Massagestudios und Naturheilzentren zur Verfügung. Hier werden komplexere Griffe angewendet. Auch die Gestaltung der Atmosphäre ist für eine erfolgreiche Massage sehr wichtig. In einem Studio dauert eine Sitzung meist eine Stunde und kostet zwischen 50 und 70€. Die einfachen Massagen für zuhause basieren meist auf dem vorsichtigen Entlangfahren der Energielinien. Wichtig ist, dass hier nur wenig Kraft eingesetzt wird, da das Ohr ein sehr empfindliches Organ ist. Ausführliche Anleitungen zu Massagetechniken können im Internet gefunden werden oder sind als speziellen Massagebüchern zu haben.
Die Saugmassage - eine etwas andere Massage
Die Saugmassage, auch als Schröpfen bekannt, wurde bereits vor über 3000 Jahren in Mesopotamien als Therapieform gegen diverse Leiden angewandt. Durch zumeist am Rücken aufgelegte Saugglocken wird ein Unterdruck auf bestimmten Hautarealen erzeugt. Da am Rücken Reflexzonen liegen, die mit den einzelnen inneren Organen in Verbindung stehen, ist dies die am häufigsten bevorzugte Stelle zum Anlegen der Saugglocken. Die Methode des Schröpfens und hierbei konkret die Saugmassage zählt zu den traditionellen Heilverfahren und wird oft auch in Verbindung mit anderen naturheilkundlichen Therapien verwendet, um Blockaden durch den beim Unterdruck des Schröpfens ausgelösten Reiz im menschlichen Körper zu lösen. Auf diesem Weg soll der Energiefluss des Körpers angeregt und in die richtige Bahn gelenkt werden. Das Schröpfen zählt somit zu den so genannten Ausleitungsverfahren.

Anwendungsgebiete und Gegenanzeigen der Saugmassage

Neben dem Lösen von Blockaden gibt es auch zahlreiche andere Indikationen für das Anwenden einer Saugmassage. Die häufigsten Einsatzgebiete hierbei sind das Halswirbelsäulensyndrom, ein Hexenschuss, Nervenschmerzen sowie Missempfindungen, wie "Ameisenlaufen" auf der Haut oder ein gestörtes Wärme-Kälte-Empfinden. Da vor allem auch der Stoffwechsel beim Schröpfen angeregt wird, ist die Saugmassage mittlerweile auch zu einem beliebten Mittel in der Wellnessindustrie geworden und wird zur Verringerung vorhandener Cellulite eingesetzt. Weiterhin regt die Saugmassage das Immunsystem und den Lymphfluss an. Das Schröpfen sollte keinesfalls bei bereits vorhandenen Hautschäden eingesetzt werden, da bei der Massage selbst ebenfalls kleinste Mikroverletzungen entstehen, die die Haut zusätzlich reizen würden. Auch bei bestehenden Infekten der Haut ist die Anwendung der Saugmassage kontraindiziert. Weiterhin darf bei einer krankhaften Blutungsneigung und Blugerinnungsstörung nicht geschröpft werden. Auch während oder unmittelbar nach zehrenden Krankheiten und starker Erschöpfung sollte man auf die Massage vorerst verzichten.

Methoden der Saugmassage

Es gibt verschiedene Formen des Schröpfens. Neben der klassischen Saugmassage, bei der die Saugköpfe über die mit Öl eingeriebene Haut gezogen wird, bis diese sich rötet, zählen auch das trockene und das blutige Schröpfen zu den typischen Schröpfmethoden. Beim trockenen Schröpfen werden Schröpfköpfe aus Glas auf bestimmte Körperstellen angebracht und ein Vakuum erzeugt, um die lokale Durchblutung der Haut und der Muskeln zu fördern. Das blutige Schröpfen wird an zuvor mit einem Messer angeritzten Hautstellen angebracht, wobei das austretende Blut zusammen mit Schadstoffen, die sich im Körper befinden, ausgeleitet werden soll.

Foto oben : © Hemeroskopion - Fotolia.com

Foto unten: © Bernd S. - Fotolia.com

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