Farb- und Lichtthearapie

Bild von tom

Die Farbtherapie

Die Farbtherapie klingt in unseren Ohren nach wieder mal einem neuen Modetrend aus der Wellness-Industrie. Aber dem ist nicht so! Im Gegenteil, die Farbtherapie hat ihren Ursprung sogar in der Antike, als die alten Ägypter und Griechen ihren Göttern bestimmte Farben zuordneten. Heute gibt es inzwischen viele Forschung rund um das Thema Farben. Auch in der Werbung die Farbtherapie gezielt eingesetzt. So finden wir zum Beispiel in Werbebroschüren für Banken und Computer die Farbe blau. In Supermärkten werden die Angebote mit roter oder leuchtend oranger Farbe markiert – da rot als Signalfarbe in der Natur gilt. Die Palette in der Farbtherapie ist recht weitläufig.

Die Grundlagen der Frabtherapie

Aber was ist der Hintergrund der Farbtherapie? Das Prinzip der Farbtherapie ist recht simpel. Jeder sehende Mensch nimmt seine Umwelt hauptsächlich über das Auge war. Durch das Sehen werden im Gehirn bestimmte Prozesse ausgelöst, die unser Empfinden stimulieren können. Das macht sich die Farbtherapie zu nutze! Blicken wir in die grüne Natur, empfinden wir sie als erholsam und entspannend. Das warme – gelb/orange - Sonnenlicht des Sommers wirkt auf uns laut Farbtherapie als Farbe der Fröhlichkeit. Wir können die Farbtherapie aus zu Hause anwenden – ohne uns in Unkosten zu stürzen. Am besten nehmen Sie dafür eine kleine Nachttischlampe – mit weniger Watt – und bauen aus buntem Transparentpapier ein kleines Hütchen, welches sie über die Lampe setzen können. Anstatt Transparentpapier können sie auch eine Farbfolie verwenden. Lassen sie für die Farbtherapie den Raum in dem farbigen Licht erstrahlen, damit die Gegenstände und sie die Farben aufnehmen können.

Eine andere Möglichkeit der Farbtherapie ist die Aufnahme der Farbschwingungen durch das Wasser. Für diese Art der Farbtherapie nehmen Sie ein Glas oder einen Krug Wasser, der mit farbiger Folie abgedeckt wird. Stellen sie das Wasser mit der Farbfolie in die Sonne oder unter eine Lampe stellen, damit das Sonnenlicht die farbigen Strahlen in das Wasser transportieren kann. Anschließend können sie das Wasser wie gewohnt trinken. Die Farbtherapie können sie auch bei akuten Beschwerden anwenden. Dafür sollten sie die betroffene Körperstelle direkt mit farbigem Licht bestrahlen.

Die Farben haben in der Farbtherapie folgende Wirkungen:

  • rot – Energiezufuhr, Aktivierung, Motivierung bei Müdigkeit oder Schlappheit etc.
  • orange – Lebensfreude, Heiterkeit, Steigerung des Sexualempfindens
  • gelb – Glück, Zufriedenheit, Vorstellungskraft, positives Denken
  • blau – Beruhigung, besänftigend, kühlend, bei Aufgedrehtheit, Überreizung etc.
  • violett – Farbe des Geistes und des medtiativen, gilt als Meditationshilfe
  • grün – Farbe der Gesundheit, Erholung, Fülle und Wachstum
  • türkis – Entzündungshemmende Farbe

Lichttherapien

Vor einigen Jahren hörte ich zum ersten Mal von einer Lichttherapie. Die Lichttherapie war etwas ganz neues und sollte vor allem Menschen helfen, die durch Lichtmangel depressiv werden. Grundsätzlich ist die Lichttherapie aber schon langes nichts Neues mehr, denn im Sommer oder an schönen Sonnentagen betreiben wir die Lichttherapie doch alle gerne. Denn die Lichttherapie ist nichts anderes, als die Aufnahme von Licht in den Körper. Gewöhnlich geschieht dies durch die Netzhaut im Auge. Das Licht wird über Botenstoffe zum Gehirn weitergleitet. Wobei ich auch schon gehört habe, dass Licht auch über die Haut aufgenommen werden kann.

Die Basis

Das Grundprinzip der Lichttherapie ist ganz simpel. Es lautet, Licht macht happy! Denn Licht ist mehr als eine Art Dinge zu beleuchten. Licht ist Energie! Daher könnte man sagen, dass Menschen die unter Lichtmangel, besonders im Winter, leiden – einen Mangel an Energie haben. Wenn die Tage kürzer werden haben die wenigen Tagesstunden den Sinn, dass die Menschen länger schlafen sollten. In unserer heutigen Zeit ist das aber kaum der Fall, da künstliches Licht die Tage verlängert, ohne dass wir jedoch Sonnenlicht – und Energie abbekommen. Depressionen oder Schlafstörungen können die Folge von Lichtmangel sein. Die Lichttherapie, welche mittels von Lichtstrahlern durchgeführt wird, versucht Sonnenlicht zu imitieren.

Fazit

Eine Lichttherapie macht nur Sinn, wenn sie über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen durchgeführt wird. Eine tägliche Durchführung der Lichttherapie ist dabei empfehlenswert. Die Dauer der Einzelsitzungen in der Lichttherapie hängt von der Stärke der Lampe ab. Es gibt unterschiedliche Lichtleistungen. Generell wird von einer Stunde ausgegangen. Mittlerweile haben sich auch Ärzte auf die Lichttherapie spezialisiert. Daher empfehle ich Ihnen mit einem Arzt Rücksprache über eine mögliche Lichttherapie zu halten, bevor Sie sich für eine Lichttherapie entscheiden. Aber vorsicht, versuchen Sie nicht in einem Solarium eine Lichttherapie auf eigene Faust zu machen! Generell sollten Sie überhaupt nicht ins Solariumlicht schauen, um die Augen nicht zu schädigen. Es gibt spezielle Lampen für die Lichttherapie, welche für die Augen unschädlich sind. Das gleiche gilt auch für das Sonnenlicht. Schauen Sie nicht in direkt in die Sonne! In der Natur bekommen Sie genügend Licht ab, dass in Ihre Netzhaut auf natürliche Weise reflektiert.

Noch keine Bewertungen vorhanden