Haarpflege
Schönes, volles Haar – nach wie vor ein wichtiger Teil des gängigen Schönheitsbildes – und auch schon in der Antike galt es als Symbol von Attraktivität und Anmut.Auch bei Männern, selbst wenn die Glatze immer wieder als „in“ gilt, ist Haarpflege ein Thema, Haarausfall oder gar Schuppen gelten als Schreckgespenst, das es mit allen nur erdenklichen Mitteln zu bekämpfen gilt. Zunächst geht es um die geeignete Reinigung.Shampoo ist das häufigste Haarreinigungsmittel, erhältlich für jeden Haartyp und jedes Haarbedürfnis, von seifenfreiem und augenmildem Babyshampoo über Farbglanz-, Repair- und Aufbaushampoos bis hin zu Produkten für fettendes, trockenes oder gar schuppendes Haar.Auch wenn das Schreckgespenst der Kopfläuse einmal zugeschlagen hat gibt es eine Shampoovariante zur Lösung.Manche Verbraucher, speziell solche mit Kopfhautproblemen, greifen auch zu einer etwas älteren Haarreinigungsmethode, der Lavaerde, die als Pulver mit Wasser angerührt und auf das Haar aufgetragen wird.Sie reinigt nicht durch Schäumen, sondern der entstandene Schlamm saugt Schmutz- und Fettpartikel in sich auf und wird wieder ausgespült. Nach der Reinigung stehen verschiedene Pflege- und Aufbauprodukte wie Spülungen und Kurpackungen zur Verfügung.Sie sollen je nach Bedarf das Haar glätten, entwirren oder ihm Glanz geben.Ein großer Markt besteht auch für verschiedene Anti-Haarbruch- bzw.Anti-Spliss-Produkte, die gegen gespaltene Haarenden wirken und somit das drohende Abschneiden der Haare verhindern sollen. Wer seine Haarfarbe satt hat, kann unter den verschiedensten Haarfärbemitteln wählen.Der größte Unterschied unter diesen ist die Haltbarkeit, es wird unterschieden zwischen auswaschbar, semi-permanent und permanent.Auswaschbar sind die sogenannten „Wash in wash out“ –Shampoos, deren Farbergebnis nur 1-3 Wäschen übersteht, oder Schaumtönungen bzw.Tönungslotionen, bei denen die Farbe das Haar nur umhüllt.Das Farbergebnis von Tönungen hält etwa 8 – 10 Haarwäschen und eignet sich gut zum ausprobieren.Wer schon etwas sicherer ist greift zu den sogenannten Intensiv-Tönungen, die eigentlich schon zu den richtigen Färbungen zählen.Das Farbergebnis ist hier mehr oder weniger auswaschbar, wobei die Farbe allerdings schon zum Teil in die Haarstruktur eindringt.Ebenso bei permanenten Färbungen, bei denen die farbeigenen Pigmente durch die künstlichen ersetzt werden. Am wichtigsten allerdings ist wohl immer noch der regelmäßige Gang zum Friseur, nicht nur um zu langes Haar los zu werden, sondern auch, um es ab und zu in die richtige Form zu bringen.Für viele gehört der Gang zum Friseur auch zu den sogenannten „Wellness“-Behandlungen.
