Diät

Bild von tom

Kaum ist die Weihnachtszeit vorbei und der Frühling steht so halbwegs vor der Tür tauchen sie in sämtlichen Zeitschriften auf, die ersten Diät-Schlachtrufe zum Thema „Der (Winter-)Speck muss weg!“ Die Fotos der superdünnen Supermodels scheinen noch zahlreicher zu werden, und die Gewissensbisse wachsen stetig – wie wohl auch beabsichtigt.Natürlich nicht völlig ohne Grund, denn die Zahlen der Übergewichtigen, und speziell der übergewichtigen Kinder in Deutschland sind weiterhin auf dem aufsteigenden Ast. Und wie in jedem Jahr scheint jede Zeitschrift die neueste, revolutionärste und beste Diät verkünden zu können, denn Diäten gibt wie Sand am Meer: Die althergebrachte Hollywood-Diät (angeblich die der Stars!), die Ananas-Diät, Vollwert- und Pastadiät sowie teilweise esoterische Ansätze wie Blutgruppen- oder Monddiäten (angeblich alles erlaubt!) oder auch Low-Carb-Diäten (bei denen auf völlig auf Kohlehydrate verzichtet wird, die FDH-Methode und die Nulldiät (nicht zu empfehlen!) sowie Trennkost-Diät etc.etc.Die Auswahl an Diäten ist grenzenlos und auskennen tun sich die wenigsten – unerwünschte Nebenwirkungen wie das Abnehmen an den falschen Stellen, der Jojo-Effekt (das ewige Hin und Her von Ab- und Zunehmen) sowie Heißhungerattacken eingeschlossen.Und all das in der Vielzahl der Fälle, um einem kaum erreichbaren und selten wirklich empfehlenswerten Idealbild, nämlich den 90-60-90- Maßen der sogenannten Supermodels nahe zu kommen.Über die negativen Auswirkungen auf die Selbstwahrnehmung von inzwischen schon sehr jungen Mädchen, praktisch Kindern, wurde schon vielfach berichtet. Natürlich gibt es auch hier wie überall die positiven Ansätze.Schlagwörter im Zusammenhang mit einer Diät wie Normal-, Ideal- und Wohlfühlgewicht tauchen immer wieder auf, und auch über den sogenannten BMI (Body Mass Index) wird viel gesprochen.Gesunde und sichere Diät-Methoden sind auf dem Vormarsch, die ausgewogene Ernährung mit der Ernährungspyramide (einer Angabe, wovon am meisten gegessen werden sollte und womit am ehesten gespart werden sollte) als Prinzip wird auch von vielen Medizinern gepredigt.Mit einer Säuren-Basen-Diät zum Beispiel, die der Übersäuerung des Körpers entgegen wirken soll und zusätzlich alle notwendigen Mineralien und Spurenelemente zuführt, lässt unter Umständen mehr erreichen als nur eine Gewichtsreduktion – eine insgesamte Balance der Körpervorgänge soll erreicht werden und damit sowohl ein Wohlfühlgewicht innerhalb der eigenen Möglichkeiten wie auch ein insgesamtes Wohlgefühl.Selbstakzeptanz und Selbstverantwortung gehören eben auch zur Diät.

Wollen Sie selber abnehemen, dann sollten sie auch einen Arzt um Rat fragen, der ihnen am besten sagen kann, welche Diät für sie die beste ist! Denn dieser Artikel kann nur Hinweise geben und keinen ärztlichen Rat ersetzen.

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