Anti-Aging

So lange wie möglich so jung wie möglich auszusehen ist der Traum der meisten Menschen, und dabei sind nicht nur Frauen gemeint, nein, auch immer mehr Männer achten verstärkt auf ihr Äußeres. Anti-Aging ist somit als Schlagwort in aller Munde, allerdings denkt man dabei meist an Anti-Faltencrèmes. Die gehören natürlich auch dazu – und zwar für Frauen und Männer – Produkte, die Gesichtsfalten von innen heraus aufpolstern oder von außen glätten oder liften sollen.

Dennoch ist Anti-Aging mehr! Zur Hautpflege gehören natürlich auch die richtigen Reinigungsprodukte und Pflegemasken, um die Struktur der Haut je nach Hauttyp möglichst lange zu erhalten. Aber nicht nur die Gesichtshaut bedarf regelmäßiger Pflege - Hautstraffungslotionen und –bäder bei Orangenhaut, Maniküre- und Fußpflegeartikel sollen das allgemeine Wohlgefühl steigern und den Alterungsprozessen entgegenwirken. Hier gibt es ja im Internet auch eine Reihe von Webseiten mit diversen Beautytipps. Viele Menschen schließen auch plastische Chirurgie als letztes Mittel der Anti-Aging-Strategie nicht aus, um einem körperlichen Idealbild möglichst nahe zu kommen.

Aber zum Anti-Aging gehört soviel mehr dazu, angefangen beim eigentlich einfachsten Jungbrunnen, nämlich der richtigen Ernährung. Möglichst fettarm soll sie sein (und wenn, dann die richtigen Fette wie Olivenöl etc.), zuckerarm, vollwertig und ausgewogen, mit allen notwendigen Nähr- und Mineralstoffen die wichtig sind, um Haut, Gewebe und Muskulatur in Schuss zu halten.


Ein abgerundetes Anti-Aging-Programm sollte ausgewogen sein und auch die Ernährung und Bewegung einbeziehen. Speziell für die Haut und die allgemeine Entgiftung der Körpersysteme spielt auch der Wasserhaushalt eine große Rolle – bis 2,5 Liter am Tag sollten getrunken werden, oder auch mehr wenn Sport getrieben wird. Die entsprechende regelmäßige Bewegung gilt nämlich ebenfalls als unerlässlicher Teil des „Jungbrunnens“: Fitness, Walking, Gymnastik und ähnliche Sportarten sind sehr beliebte Methoden um körperlich fit und möglichst schlank zu bleiben und um der so gehassten Cellulite (zusammen mit den entsprechenden Pflegeprodukten) den Kampf anzusagen.

Auch Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training oder Qi Gong gehören zum Anti-Aging, wenn man dem täglichen Stress, der einen erwiesenermaßen schneller altern und erkranken lässt, entsagen will. Durch das Finden der eigenen Mitte, das „Zentrieren“, lassen sich Alterungsprozesse unter Umständen verlangsamen – vor allem, wenn ein besserer und entspannenderer Schlaf die Folge ist, denn guter Schlaf, das ist hinreichend bekannt, ist wichtig für Gesundheit und Schönheit.

Und weil es ja nun nicht möglich ist, dem Altern gänzlich zu entkommen, kann man dem „Anti-Aging“ ja auch den Begriff „Good-Aging“ entgegen setzen – mit Spaß und gesund älter werden, und sich das Ganze mit den Hilfsmitteln, die einem am ehesten liegen, etwas versüßen!